Projektziele
Last modified: 29. April 2009Das Projekt “Neutrale Leistungen” entstand aufgrund immer wiederkehrender Anfragen aus der Praxis, ob es keine Möglichkeit gäbe, für die unterschiedlichen Leistungserfassungen und Abrechnungsarten “Brückentabellen” zur Verfügung zu stellen.
Nun, das gibt es ansatzweise schon, denn das Thema “Hauskataloge” ist nicht neu. Hier sind zum Teil recht brauchbare Insellösungen entstanden, aber eben nur Insellösungen.
Dieses Projekt geht jedoch einen Schritt weiter: es sollen – orientiert am Sprachgebrauch der Leistungserbringer – nicht nur Cluster von Abrechnungsziffern und Fallpauschalen verknüpft werden, es sollen ebenfalls Aspekte der Qualitätssicherung (Leitlinien, Behandlungspfade, Standardtherapeutika, Dokumentationsanforderungen etc.) mit einer zu definierenden “neutralen Leistung” verknüpft werden. Ferner sollen ebenfalls durch Verknüpfungen zu medizinischen Code-Systemen wie ICD, ICPM u.a. der Behandler von administrativer Arbeit entlastet werden.
Die Hinterlegung der Kernaufgabe der Behandler, nämlich Diagnose und Therapie, mit administrativem Verwaltungswissens soll es erleichtern, den Fokus wieder auf die Behandlung richten.
Der Grundgedanke eines Wissensnetzes könnte auch hilfreich sein, das Geschehen in Krankenhäusern und Kliniken unter verschiedenen Blickwinkeln zu ermöglichen, was ja auch für die Verwaltungsebene interessieren dürfte.
Dieses anspruchvolle Ziel kann nur im Zusammenwirken vieler Fachleuten aus Berufsalltag und Wissenschaft verwirklicht werden.
Wenn es dieser Community gelingt, hier eine brauchbare Wissensbasis zu erstellen, so könnte dies eine neuer, die Arbeit in Krankenhäusern, Kliniken und MVZs von unnötigem Ballast befreiender Ansatz werden. Mittelpunkt dieses Projekts ist nicht der individuelle Patient, obwohl auch er hiervon profitieren wird.
